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ADAC Sicherheitswesten für die neuen Erstklässler

16.11.2016

„Ganz schön helle“ – die Sicherheitsaktion für Erstklässler

36 Sicherheitswesten vom ADAC Regionalclub/ ADAC Ortsclub OMC_Reichenbach übergeben/Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Lindenfels. Erstklässler gehen demnächst im Herbst wieder im Dunkeln zur Schule und meistern oftmals zum ersten Mal alleine ihren Weg dorthin. Dabei muss nicht nur der Schulweg zur Routine werden. Auch das Tragen einer Sicherheitsweste für bessere Sichtbarkeit sollte zu einer Selbstverständlichkeit werden. Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.

Daher ist es „ganz schön helle“, wenn die Erstklässler die Sicherheitswesten der ADAC Stiftung „Gelber Engel“ regelmäßig auf dem Schulweg oder in der Freizeit tragen. Kinder können Gefahren im Straßenverkehr oftmals nicht richtig einschätzen, da ihnen aufgrund der Körpergröße noch der Überblick fehlt. Ebenso ist das Richtungshören nicht ausgeprägt und das Sichtfeld eingeschränkt. So kann der herannahende Verkehrsteilnehmer „aus dem Augenwinkel“ nicht immer erkannt werden.

Deshalb wurden im Rahmen der Sicherheitsaktion für Erstklässler 36 Westen  an der Carl-Orff-Schule Lindenfels vom ADAC Regionalclub/ ADAC Ortsclub OMC-Reichenbach an die Schulanfänger verteilt - 36 Sicherheitswesten von insgesamt 750.000 bundesweit.

„Die Erstklässler sollten sehen, dass sie mit einer Weste viel besser und schneller von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt werden. So kann rechtzeitig reagiert werden – das kann Leben retten. Natürlich nur dann, wenn die Westen auch getragen werden“, sagt Herr Müller vom ADAC Regionalclub/ ADAC Ortsclub OMC-Reichenbach und appelliert damit auch an die Eltern, den Kindern die Weste regelmäßig anzuziehen.

Unterstützt wird die Aktion von der Deutschen Post, die die gesamte Logistik und den kostenlosen Versand der rund 30.000 Pakete in ganz Deutschland übernimmt.

Die ADAC Stiftung „Gelber Engel“ gGmbH unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 2007 Unfallpräventionsprojekte für Kinder und Jugendliche, fördert Unfallforschungsprojekte an Universitäten bzw. Technischen Hochschulen und hilft bedürftigen Menschen, die nach einem Unfall in Not geraten sind. Das zentrale Anliegen der Gesellschaft ist es, den Schutz und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.